Offener Brief – Der Stadtrat muss endlich handeln

In einem offenen Brief an den Nürnberger Stadtrat haben wir erneut gefordert, dass die Stadt Nürnberg mehr für eine menschen-und umweltfreundliche Mobilität  tun muss, damit sie ihren Verpflichten aus dem Klimavertrag von Paris  sowie dem Gesundheitsschutz  gerecht wird. Statt leerer Sonntagsreden ist jetzt endlich handeln angesagt: Die Höhe des Radwegsetats wird es zeigen, ob der Stadtrat den Radverkehr wirklich fördern will oder nicht.

 

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Als Reaktion auf unsere Oktober-Aktion fordert die Nürnberger SPD-Stadtratsfraktion laut Nürnberger Nachrichten vom 24.10.16 ein Gesamtkonzept für Fahrradstraßen.

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Verwaltung ist für Fahrradstraßen – jetzt ist Politik dran!

In einem Bericht der  Nürnberger Nachrichten zu unserer Fahrradstraßenaktion  äußerte sich Nürnbergs Baureferent Ulrich grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber Fahrradstraßen.

Jetzt ist der Stadtrat dran, hier in die Gänge zu kommen und die politischen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Hauptziel muss in der heutigen Post-Blechdosen-Dominanz-Zeit eine lebenswerte Stadt sein, in der Fußgänger und Radfahrer den meisten Raum erhalten. Davon profitieren ALLE – auch die Autofahrer. Denn sobald diese ihr Ziel erreicht haben und aussteigen, wollen sie auch keinen Verkehrslärm hören, auch keine Abgase einatmen und sich auch nicht an den Rand drängen lassen.

Daher, liebe Stadträtinnen und Stadträte: Rafft Euch endlich auf und verwandelt Nürnberg in eine lebendigere, lebenswerte Stadt für Menschen! Ein kleiner Schritt dorthin können Fahrradstraßen sein.

Ein Lesetipp von Greenpeace: Im Kern gesund. 10 Maßnahmen für eine gesunde Mobilität in Deutschlands Stadtzentren.(pdf)

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Städte für Menschen – die Fahrradstraße macht es erfahrbar

Diese Galerie enthält 9 Fotos.

Der tägliche Anblick der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße (beim Kornmarkt) in Nürnberg: Die Blechkisten blockieren, machen Krach und stinken. Doch dem kann abgeholfen werden! Mit einer Fahrradstraße! Kaum hatte die Stadt die Straße gesperrt,  machten sich erst zögernd, dann immer mehr Menschen die … Weiterlesen

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Fahrradstraßen braucht die Stadt – kommet zuhauf am 15.10. 16 !

Am Samstag, den 15.10  von 13-15  Uhr wollen wir symbolisch  eine Fahrradstr in der Dr. Kurt-Schumacher Str.  in Nürnberg (am Kornmarkt)  einrichten. Wer wissen möchte, wie es sich anfühlt, wenn man als Radler durch eine Straße fahren kann, in der der KFZ Verkehr nicht mehr die Dominanz hat, möge vorbei kommen. Wir freuen uns.

Fahrradstraße am Kornmarkt - eine Vision ?

Fahrradstraße am Kornmarkt – eine Vision ?

Statt des beengten und unattraktiven Zweirichtungsradwegs am Frauentorgraben nutzen viele Radfahrer als Ost-West-Verbindung durch die Altstadt die Straße am Kornmarkt und Dr-Kurt-Schumacher-Straße. Diese Route ist jedoch aufgrund des Autoverkehrs gefährlich. Zudem durchschneidet diese Verbindung den Kornmarkt in zwei Hälften. Vor rund einem Jahr wurde der Bereich im Verkehrsausschuss bezüglich Umwandlung in eine Fahrradstraße diskutiert – passiert ist. seitdem leider mal wieder nichts. Deshalb fordern wir die die
Umwandlung der Dr.-Kurt-Schumacher-Str. / Straße am Kornmarkt in eine „Fahrradstraße“ nach §41 StVO (offen nur für Anwohner/ Lieferverkehr) sowie  die Neugestaltung des Straßenabschnitts am Kornmarkt zwischen dem Germanischen Nationalmuseum und dem nördlichen Teil (vor CVJM). Damit  verbunden wäre eine  Aufwertung des Platzes und mehr  Lebensqualität für Radfahrer und Fußgänger.

Unterstützt werden wir in dieser Forderung von IBikeNBG, BluePingu und dem VCD Ortsverband Nürnberg.

Und so schauen Fahrradstraßen in Karlsruhe aus:
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Wofür Geld da ist und wofür nicht

137 Mio € für die Sanierung der maroden Hafenbrücken, mindestens 50 Mio € Anteil am Bau der neuen Autobahn durch Nürnberg. Dazu der seit Jahren defizitäre Regionalflugplatz. Alles kein Problem für die Stadt Nürnberg. Muss ja. Wenn es aber um den Ausbau des klima-und menschenschonenden Radverkehrs geht, ist angeblich kein Geld da. Läppische 2€ pro Jahr und Einwohner – also knapp eine Million € – hat die Stadt dafür übrig. In Holland gibt es Städte, die 30€ ausgeben, dabei aber schon auf einem viel höheren Radverkehrsniveau sind.

In unserer Presseerklärung bzw. Offenen Brief an den Stadtrat haben wir diese Problematik aufgegriffen.

Update 28.7.2016: Die Nürnberger Nachrichten greifen unsere Kritik auf. Hier gehts zum Beitrag

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ÖPNV gut, Rad schlecht

Schafhofstr / Äußere Bayreuther Str.

Schafhofstr / Äußere Bayreuther Str.

Auf meinem Heimweg von der Arbeit muss ich von der Schafhofstraße hier in die Äußere Bayreuther Straße nach links einbiegen.

Die Verkehrsplaner wollten dem ÖPNV etwas Gutes tun und haben der Busline 22/23 eine eigene Spur vor der Ampel reserviert. Prima, denkt man sich erstmal. Leider darf man als Radfahrer Busspuren in Nürnberg nicht benutzen. Offensichtlich ist die Erwartung der Planer, dass man sich in der linken Spur einordnet. Auf so eine Idee können aber nur Lebensmüde kommen, denn dann findet man sich nach dem Abbiegen eingekeilt zwischen Autos und LKWs links und Bussen rechts in der Mitte der Äußeren Bayreuther Straße wieder. Das ist auf dieser Rennstrecke nun wirklich kein Spaß. Also fahre ich immer auf der Busspur, was zwar nicht ganz legal, aber dafür  deutlich sicherer ist.

Es sei denn, man trifft auf VAG Busfahrer, die einfach recht haben wollen und einen dann so knapp überholen, dass man sich hinterher schweißgebadet freut, überhaupt noch am Leben zu sein. Die nettere Variante hupt nur.

Fazit: Busspuren sollten zumindestens in solchen Fällen für Radfahrer freigegeben werden und die VAG sollte ihre Fahrer auch mal darüber aufklären, dass man Radfahrer niemals nicht im Abstand von 30 cm überholt.

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Fahrrad im Film

Am heutigen Wochenende findet zum vierten Mal das beliebte Fahrradfilm Festival des rührigen Nürnberger Programmkinos Casablanca statt.   Eingeladen waren auch die Nürnberger Fahrradinitiativen, die sich mit Infoständen und Aktionen präsentierten.

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SÖR kann es doch – es dauert nur manchmal ein bißchen länger

Schon letztes Jahr war der Pegnitztalradweg -die wichtigste Ost-West Verbindung in Nürnberg – für mehrere Monate durch eine Baustelle behindert. Der Gehweg wurde durch nicht weg geräumte Pflanzkästen zum Hindernisparcours, in dem Radler und Fußgänger sich stauten. Auch damals habe ich bei SÖR -dem städtischen Servicedienste Öffentlicher Raum- mehrfach darum gebeten, wenigstens die Pflanzkästen wegtzuräumen. Keine Chance.

Pegnitztalradweg an der Großweidenmühle im Mai 2014

Pegnitztalradweg an der Großweidenmühle im Mai 2014

Gute Traditionen müssen fortgeführt wurden und so wurde auch dieses Jahr wieder eine neue, mehrmonatige Baustelle eingerichtet. Diesmal reichte es nicht mal mehr zu „Radfahrer frei“ Schildern und die schönen Pflanzkästen durften wieder ihre Blockadefunktion wahrnehmen.

Und doch – 2 Wochen vor Ende der Baustelle und nach erneuten Beschwerden an SÖR- geschah das nicht mehr erwartete Wunder:  Die Pflanzkästen wurden an die Seite geräumt und „Radfahrer Frei Schilder“ erlauben jetzt die legale Durchfahrt.
Liebe SÖR-Mitarbeiter: Ich finde das prima – aber warum muss man sich erst mehrfach beschweren und warum dauert es Monate, bis derart  simple Maßnahmen umgesetzt werden? Warum muss man überhaupt meckern, damit was passiert? Da könntet Ihr doch auch gleich von Beginn an und selber drauf achten?

14.10.2015: Der Weg ist endlich frei - die Pfalnzkästen sind weg

17.10.2015: Der Weg ist endlich frei – die Pflanzkästen sind weg

 

 

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SÖR: Einfach mal eine Rad-Hauptroute sperren

Ohne irgendeine Vorwarnung durch eine Beschilderung sperrte SÖR mitten in der abendlichen Rushhour am Montag 14.9. (so um 17.00 Uhr herum) eben schnell mal den Weg durch das Hallertor (beim Schnepperschützen). Dieser Weg ist bekanntlich eine wichtige Ost-West-Route für den Rad- und Fußverkehr. Irgendwelche Bauarbeiten fanden zu diesem Zeitpunkt nicht statt. Eine Umleitung gab es natürlich auch nicht.

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Einfach mal verrammeln – sind ja „nur“ Fußgänger und „nur“ Radfahrer. Die zählen für einen SÖR-Mitarbeiter nicht.

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Wie so oft hat jemand zur Selbsthilfe gegriffen und einen Durchschlupf frei gemacht. Ursprünglich war der Weg jedoch komplett verrammelt.

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Und so sieht der Durchgang von der anderen Seite aus: Fußgänger dürfen da HEUTE nicht durch, weil vielleicht MORGEN oder in drei Wochen dort mal gearbeitet wird???

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Wenn man weiter Richtung Osten fährt auf dieser Pegnitztal-Route wird man plötzlich mit einem Sackgassenschild konfrontiert. Auch nix mit Umleitung.

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Hier endet der Pegnitztal-Radweg dann aprupt: RadfahrerInnen bitte in Luft auflösen!

Leider ist das keine Ausnahme sondern eher die gängige Praxis in Nürnberg, wie mit Baustellen im Rad- und Fußverkehr umgegangen wird. Einfach mal zumachen – sollen RadlerInnen und FußgängerInnen doch schaun, wie sie weiterkommen. Ein Armutszeugnis für SÖR!

Aktualisierung 15.9.15:
Zwar wurde die Sperre am Folgetag zumindest am Hallertor wieder entfernt, da es sich um ein „Versehen“ handelte. Ok., jeder macht mal Fehler, da könnte man ja auch drüber lachen. Aber leider steht diese Sperrung symptomatisch für den Umgang von SÖR mit Baustellen im Rad- und Fußverkehr. Und das ist wirklich zum Weinen.

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