Verwaltung ist für Fahrradstraßen – jetzt ist Politik dran!

In einem Bericht der  Nürnberger Nachrichten zu unserer Fahrradstraßenaktion  äußerte sich Nürnbergs Baureferent Ulrich grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber Fahrradstraßen.

Jetzt ist der Stadtrat dran, hier in die Gänge zu kommen und die politischen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Hauptziel muss in der heutigen Post-Blechdosen-Dominanz-Zeit eine lebenswerte Stadt sein, in der Fußgänger und Radfahrer den meisten Raum erhalten. Davon profitieren ALLE – auch die Autofahrer. Denn sobald diese ihr Ziel erreicht haben und aussteigen, wollen sie auch keinen Verkehrslärm hören, auch keine Abgase einatmen und sich auch nicht an den Rand drängen lassen.

Daher, liebe Stadträtinnen und Stadträte: Rafft Euch endlich auf und verwandelt Nürnberg in eine lebendigere, lebenswerte Stadt für Menschen! Ein kleiner Schritt dorthin können Fahrradstraßen sein.

Ein Lesetipp von Greenpeace: Im Kern gesund. 10 Maßnahmen für eine gesunde Mobilität in Deutschlands Stadtzentren.(pdf)

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Fahrradstraße veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Verwaltung ist für Fahrradstraßen – jetzt ist Politik dran!

  1. Harald sagt:

    Volle Zustimmung! Der Autofetischismus muss überwunden und alle Privilegien müssen gestrichen werden. Angefangen von der Pendlerpauschale über die Dienstwagenprivilegien bis hin zur Nichteinhaltung von Grenzwerten, wo die Regierung tatenlos zusieht! Die Minister Gabriel und Dobrinth tolerieren Gesetzesbruch!

    Lokal brauchen wir wirksame Maßnahmen zur Förderung von Rad und ÖPNV. Erforderliche Maßnahmen: Angemessener Radetat (mind. 6,5 Mio.€/Jahr), Vorrang für Radfahrer und Fußgänger, Verknappung von Parkraum etc.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.