Schluss mit Lustig

Der Stadtrat in Nürnberg  hat bei seinem Haushaltsbeschluss eines ganz klar gemacht: Für Radverkehr gibt es weder mehr Geld noch mehr Personal. Aktuell sind es sehr bescheidene eine Million € /Jahr. Beim Ausbau des Frankenschnellweges  dagegen  wird geprasst: 517 Millionen Euro sind  den Stadtvätern und -Müttern die freie Durchfahrt auf der Autobahn  durch das Stadtgebiet wert. Absehbare Kostenüberraschungen sind da  noch  gar nicht eingerechnet.
Ganz offensichtlich will der Stadtrat den Stuttgarten Nachbarn nacheifern und auch mal ein richtig schönes,  teures Prestigeprojekt analog zu  S21 mit Karacho an die Wand fahren.

Angesichts dieser Tatsache haben wir entschieden, uns aus dem  „Runden Tisch Radverkehr“ zu verabschieden. Für eine derartige Alibiveranstaltung ist uns unsere Zeit und Energie zu schade.

Unsere Presserklärung dazu ist hier.

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Ein Kommentar zu Schluss mit Lustig

  1. Enno Brouer & Wolfgang Janeck sagt:

    ABO statt Auto und komplette Abschaffung der Pendlerpauschale könnte helfen; hilft aber nur wenig ! Notwendig wäre die Halbierung des Autoverkehrs ! Das wird die Automobillobby verhindern ! In Stuttgart wird wegen Feinstaubalarm ein 3 Tages-
    ticket für 19.- angeboten. Bei uns in Nürnberg kostet es soviel pro Tag.

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