SÖR kann es doch – es dauert nur manchmal ein bißchen länger

Schon letztes Jahr war der Pegnitztalradweg -die wichtigste Ost-West Verbindung in Nürnberg – für mehrere Monate durch eine Baustelle behindert. Der Gehweg wurde durch nicht weg geräumte Pflanzkästen zum Hindernisparcours, in dem Radler und Fußgänger sich stauten. Auch damals habe ich bei SÖR -dem städtischen Servicedienste Öffentlicher Raum- mehrfach darum gebeten, wenigstens die Pflanzkästen wegtzuräumen. Keine Chance.

Pegnitztalradweg an der Großweidenmühle im Mai 2014

Pegnitztalradweg an der Großweidenmühle im Mai 2014

Gute Traditionen müssen fortgeführt wurden und so wurde auch dieses Jahr wieder eine neue, mehrmonatige Baustelle eingerichtet. Diesmal reichte es nicht mal mehr zu „Radfahrer frei“ Schildern und die schönen Pflanzkästen durften wieder ihre Blockadefunktion wahrnehmen.

Und doch – 2 Wochen vor Ende der Baustelle und nach erneuten Beschwerden an SÖR- geschah das nicht mehr erwartete Wunder:  Die Pflanzkästen wurden an die Seite geräumt und „Radfahrer Frei Schilder“ erlauben jetzt die legale Durchfahrt.
Liebe SÖR-Mitarbeiter: Ich finde das prima – aber warum muss man sich erst mehrfach beschweren und warum dauert es Monate, bis derart  simple Maßnahmen umgesetzt werden? Warum muss man überhaupt meckern, damit was passiert? Da könntet Ihr doch auch gleich von Beginn an und selber drauf achten?

14.10.2015: Der Weg ist endlich frei - die Pfalnzkästen sind weg

17.10.2015: Der Weg ist endlich frei – die Pflanzkästen sind weg

 

 

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4 Responses to SÖR kann es doch – es dauert nur manchmal ein bißchen länger

  1. Bernd sagt:

    Klasse daß das funktioniert hat. Ich habe es heute auch schon gesehen und sehr gestaunt daß die Pflanzkübel (eine sowas von simple Maßnahme) doch noch weggeräumt wurden.

    Aber: Bei wem bei SÖR kann man sich denn direkt über sowas beschweren? Ich nutze immer das allgemeine Beschwerdeformular im Internet und bekomme dann meist nur nichtssagende Antworten. Gibt es einen direkten Ansprechpartner bei SÖR für Fahrradbelange oder sowas? Danke

    • Pjotr sagt:

      Also, man bekommt schon eine Antwort bei Sör, aber sie hilft einem nicht immer weiter. Ich hatte auch gedacht, dass meine Beschwerden zur Entfernung der Pflanzenkästen geführt hätte, aber das war wohl Selbstüberschätzung ?. Ich denke, der Artikel im NN-Anzeiger hat dazu geführt, dass Sör doch handeln musste.

  2. Quirinus sagt:

    Man muss aber auch bedenken, dass die Bewohner der Häuser an dem Abschnitt gerne einen Fuß vor die Tür stellen möchten, ohne sofort über einen Haufen gefahren zu werden. Insofern ist es verständlich, dass die Kästen dort standen. Ich fände es auch gut, wenn nach den Baumaßnahmen die Kästen wieder hinkommen, denn warum müssen manche da durchfahren, wenn es die Straße gibt?

  3. K. sagt:

    Nun ja. ich halte das für ein falsches verständnis,sich darüber zu freuen, wenn radfahrer nun den fussgängern, also den noch schwächeren teilnehmern etwas wegnehmen und die fussgänger sich jetzt den eh schmalen gehweg mit hauseingänmgen mit eiligen ost-west radlern teilen müssen!

    Habe selber seit über 20 jahren kein auto mehr und bin ganzjahresradler, genau deshalb sollten radfahrer auf ihre rechte pochen udn gegen die stärkeren ankämpfen, aslo die autos und nicht den fussgängern ohren wenigen platz nehmen.

    Dass Sör also mal wieder zum wiederholten und in absolut untragbaren mass die radler an dieser baustelle nicht bedacht hat, ist das ein, dass aber radler jubeln, wenn sie nun fussgänger bedrängen dürfen istz das andere.

    Die radler müssen den autos den platz nehmen anders geht es nicht.
    siehe z.b. frauentorgraben, zum teil 75 cm für fussgänger am boulevard nürnbergs zwischehn strassenlaterne und radweg.
    1,5 mtr platz für radfahrer und zum teil sechs spuren für autofahrer.

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