Wenn so, dann lieber gar nichts

An dieser Stelle an an der Äusseren Bayreuther Straße kann man gut sehen, was die Stadt Nürnberg unter Radwegen versteht. Diser hier wurde erst vor kurzem vor kurzem „gebaut“, sprich rote Farbe aufgetragen.. Aus 2 normalen Fahrspuren werden damit 2 schmale. Besonders gerne macht die Stadt  das an den Stellen, ab denen rechts auch noch Autos parken dürfen. Wann immer ein unachtsamer Autofahrer die Tür aufreißt, kracht man als Radler dagegen. Es sei denn, man hält nach rechts den einen Meter Abstand, damit man ausserhalb der Dorring-Zone ist. Aber dann fährt man eben  auch am linken Rand des sogenannten Radweges, was zur Folge hat, dass Autos und LKWs einen mit minimalen Abstand überholen. Weil diese ja glauben, dass es ihre Fahrbahn ist und nicht wissen dass sie trotz „Radweg“ beim Überholen 1.5 m Abstand halten müssen. Dies provoziert somit gefährliche Situationen, die es ohne ihn weniger häufig gäbe. Man traut sich eben nicht, eine ganze Fahrspur dem Autoverkehr wegzunehmen, statt dessen wird gefährlicher Mist gebastelt. Kein Wunder daher auch, dass im Fahrradklimatest des ADFC Nürnberg die immer gleiche schlechte Note erhält.

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